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Sterben und Erben lassen
Beschreibung: Bei unserem schwerreichen Onkel, der nur noch wenige Jahre zu leben hat, wurde eingebrochen. Sämtliche Werke seiner Gemäldesammlung wurden geklaut und in der gesamten Welt verkauft. Da unser Onkel jedoch vor seinem Tode die Gemäldesammlung komplett zurück haben will, müssen Sie sich als einer seiner Enkel auf den Weg machen und sämtliche Werke zurück kaufen, damit der Onkel das gesamte Erbe Ihnen überschreibt. Doch perfekte Fälschungen und die anderen, konkurrierenden Enkel machen Ihnen das Leben zur Hölle, sodass Sie hinter jeder Ecke, hinter jedem Gemälde eine Intrige erwarten müssen.
Entweder gewinnt derjenige, der die meisten Gemälde zurück gebracht hat, oder jener mit dem meisten Geld in der Tasche. Für jedes zurückgekaufte original Gemälde gibt es Prestige-Punkte. Das Geld für den Rückkauf muss erst erwirtschaftet werden. Hierzu wählt der Spieler eine Stadt auf der Weltkarte als Ziel aus, begibt sich dort hin und baut, je nach Stadt, Tabak, Tee, Kakao, Kaffee oder Baumwolle (Seide) auf Plantagen an. Danach müssen Mitarbeiter zu einem möglichst ertragreichen Lohn eingestellt werden. Doch vorsicht: Ist der Lohn zu niedrig angesetzt, fangen die Mitarbeiter an zu streiken und verlassen im schlimmsten Fall sogar Ihre Plantage. Die Ernte lässt sich an Warenmärkten in London und New York verkaufen, höhere Verkaufspreise erlangen Sie bei Terminaufträgen. Hier muss eine bestimmte Anzahl von zum Beispiel Tabak an einem festgelegten Datum ausgeliefert werden. Weitere Möglichkeiten an Geld zu kommen sind der Kauf von Aktien oder die Aufnahme eines Kredites.
Die Handlung spielt in den 20er Jahren des 19ten Jahrhunderts. Diese wird durch ca. 400 historische Ereignisse nacherzählt. Der Spieler lernt sogar noch was. Hat man genug Geld zusammen, geht es auf Gemäldejagt. Doch auch die anderen Spieler (PC gesteuert oder Multiplayer) bieten bei den Auktionen, die rund um die Welt stattfinden, fleißig mit. Um den Kauf von Fälschungen zu vermeiden, können Seminare in den diversen Kunstrichtungen besucht werden. Bei der Auktion lässt sich dann, und nur dann, mit Hilfe der mitgelieferten Decoder-Brille eine Fälschung erkennen.
Fazit: Das Spielprinzip wurde komplett vom Vorgänger übernommen, lediglich Grafik und Sound wurden aufpoliert und einige neue Features eingebaut. Damals wie heuer fehlt es an Abwechslung und mehr Liebe zur Technik (Animationen, Sound). Wer es damals gespielt hat, wird auch mit der Neuauflage einige Stunden Spass haben.
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