In "Total Overdose" ist Ballern Pflicht. Schließlich gilt es das mexikanische Drogen-Kartell zu zerschlagen.
Beschreibung: Doch es reicht nicht aus, wild um sich schießend den Weg frei zu bekommen. Bei diesem Ego-Shooter zählt vor allem der Stil – der Stil möglichst viele Gegner innerhalb kurzer Zeit formvollendet ins Computer-Jenseits zu schicken.
Und damit sind wir auch gleich bei den Stärken des Spiels, denn es ist wahrlich faszinierend, wenn sich Ramolito – so heißt die Hauptfigur – mittels diverser Moves durch die unruhigen Straßen mexikanischer Städte und Landschaften ballert. Moves heißen die unterschiedlichen Sprünge, mit deren Hilfe Romalito gleich mehrere Gegner innerhalb von Sekunden ausschalten kann. Dabei hilft die sogenannte "Adrenalin-Funktion", die dafür sorgt, dass die Zeit während des Sprungs im Zeitlupentempo abläuft und es dem Spieler ermöglicht, massenmördergleich die Umgebung zu säubern. Das ist wahrlich spaßig.
Fazit: Auch in puncto Sound muss den Entwicklern ein Lob gezollt werden. Da wurden stilsicher Soundteppiche entwickelt, die mexikanisches Flair vermitteln und wesentlich zur Rasanz des Spiels beitragen. Die Geräusch- und Sprüchevariationen sind ebenfalls in Ordnung – vor allem nerven sie nicht durch ständige Wiederholungen.
Nicht von erster Güte zeigt sich dagegen die grundlegende Grafik. Das wirkt nicht unbedingt innovativ mit Ausnahme der in Matrix-Art visualisierten Moves im Zeitlupen-Ambient. Ebensowenig kann die Story überzeugen: das ist bestenfalls durchschnittlich Kost. Doch insgesamt bietet "Total Overdose" viel actiongeladenes Spielvergnügen.